Der richtige Umgang mit Atemschutzmasken

22.04.2020
maskenpflicht Weiterempfehlen

Hier ein paar Tipps, was bei der immer noch geltenden Maskenpflicht zu beachten ist:

Die natürliche Schutzfunktion bei der Atmung übernimmt unsere Nase, genauer gesagt die Nasenschleimhaut. Sie bringt die eingeatmete Luft auf Körpertemperatur und das Flimmerepithel (feine Härchen) filtert viele Fremdstoffe die nicht in den Körper gehören.

 

So auch die meisten Viren und Bakterien. Den Rest übernimmt dann unser Immunsystem, unter der Voraussetzung es ist gesund und in der Lage genügend Killerzellen und Antikörper zu bilden.


Nun gilt weiterhin in vielen Bundesländern die Verpflichtung in der Öffentlichkeit einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Hierzu einige wichtige Anmerkungen, die in der Öffentlichkeit so nicht kommuniziert werden:

  1. Normale einfache oder selbstgenähte Mundschutzmasken bieten nach jetziger Faktenlage keinen Schutz vor dem Virus. Das kann man sehr leicht selber überprüfen. Atmet einige Atemzüge unter der Maske ein und aus. Aufgrund der Ein- bzw. Ausatemluft wird die Innenseite nass und feucht und nach einiger Zeit ist sie auch außen feucht oder gar nass. Dadurch entsteht eine Brutstätte von Bakterien und Viren, die dann in die Lungen eingeatmet werden kann.
  2. Die Schutzmasken schützen Dich nicht vor Infektion. Also bitte nicht in trügerischer Sicherheit wiegen! Sie schützen lediglich und das auch nur bedingt Dein gegenüber vor Ansteckung. Deswegen finden Sie bei sterilen Arbeiten und im OP Verwendung. Sie schützen den Patienten! Im OP oder bei der Pflege schützen Sie auch den Träger vor Körpersekreten und unerwünschten Absonderungen!
  3. Unter der Schutzmaske reichert sich ausgeatmetes CO2 an. Wir nehmen also mit der Einatmung mehr CO2 auf als normal. Dadurch kann sich unsere Atmung verändern. Wir atmen schneller und neigen dazu aus dem Mund ein- und auszuatmen.
  4. Dadurch fällt aber die normale Filterfunktion durch die Nasenatmung aus und der Schutz vor Viren, Bakterien und anderen Fremdstoffen entfällt.
  5. Bei Brillenträgern führt das Anstauen der warmen Ausatemluft häufig zu einem Beschlagen der Brillengläser, was zu einem eingeschränkten Gesichtsfeld des führen kann!
  6. Nicht wenige Menschen reagieren mit Allergien und Hautausschlägen durch tragen eines Mundschutzes. Hierzu gibt es einen kommerziellen Mundschutz Allergiker. Bei selbstgenähten Varianten auf Naturmaterialien und chemiefreie Stoffe und Färbungen achten!
  7. Wirklichen Schutz bieten nur Atemmasken der Klasse FFP2, diese sind derzeit kaum erhältlich

Also, ganz wichtig! Um trotz dem tragen einer Mundschutzmaske nicht krank zu werden beherzigt bitte nachfolgende Tipps:

  1. Die Masken, egal ob gekauft oder selbstgenäht konsequent, mindestens alle 2 Stunden wechseln.
  2. Selbstgenähte müssen nach dem wechseln gewaschen werden – trocknen alleine genügt nicht.
  3. Einmal-Masken werden weggeworfen.
  4. Nicht wegen dem Tragen einer Maske in falscher Sicherheit wiegen, sondern weiterhin auf den Sicherheitsabstand achten.

Bleibt weiterhin gesund und positiv!

 

Mit sonnigen Grüßen!

 

Eure Rita Pfeiffer

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